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Die Stadt starrte sie mit leeren Fenstern an, eine merkwürdige Stadt: verschimmelt, glitschig, morsch, wie von einem bösartigen Ekzem zerfressen, als hätte sie jahrelang auf dem Meeresgrund gelegen und wäre nun, der Sonne zum Gespött, emporgetaucht, und die Sonne schicke sich lachend an, sie zu zerstören. Die Dächer schmolzen dahin, das rostige Blech und die Dachziegel verdampften. In den Mauern klafften Risse, die sich ausweiteten und den Blicken schäbige Tapeten, auseinanderfallende Betten, wacklige Möbel und verblichene Fotografien freigaben. Die Straßenlaternen sanken kraftlos um, Kioske und Anschlagsäulen lösten sich in Luft auf - alles ringsum knisterte, zischte und raschelte, wurde porös und durchsichtig, verwandelte sich in ein Häufchen Staub und verschwand. Die Umrisse des Rathausturms verschwammen in der Ferne und verschmolzen mit dem blauen Himmel. Eine Zeitlang hing noch, losgelöst von allem, die alte Turmuhr am Himmel, bis auch sie verschwand... Strugatzki, Das lahme Schicksal |
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